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Sonntag, 4. Dezember 2016

Baumkuchenecken

Bei diesem Rezept für Baumkuchen handelt es sich um eine stark vereinfachte Variante:
kein zeitraubendes Aufschlagen von Eiweiß oder Ausrollen von Marzipanplatten. Dennoch sollte man sich etwas Zeit für Baumkuchen nehmen, da man das Gebäck in mehreren Schritten backen muss, um die typischen Schichten zu erhalten, die den Jahresringen eines Baumes ähneln und dem Kuchen somit auch seinen Namen geben.

Entstanden ist das Rezept, als ich mit einer sehr guten Freundin für Weihnachten backen wollte und wir uns für Baumkuchen entschieden hatten. Allerdings kam uns das Rezept aufwändig vor, besonders, da wir noch 2 weitere Sorten Weihnachtsgebäck backen wollten und uns fehlten einige Zutaten. Also mussten wir improvisieren und das Ergebnis war absolut fantastisch.





Für etwa 30 Ecken benötigt man:


  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 1EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 1 EL Orangenlikör
  • 100ml starker Kaffee (50 ml plus 50ml)
  • 250g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 200g Marzipanrohmasse
  • 200g Vollmilch-Kuvertüre
  • 200g Zartbitter-Kuvertüre
  • etwas Eiskaffeepulver nach Belieben

1. Den Grill des Ofens auf 210°C vorheizen.

2. Für den Teig die weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, mindestens 10 Minuten

3. Die Eier nach und nach hinzufügen und weiterrühren. Likör und 50 ml Kaffee hinzufügen.

4. Das Mehl mit Backpulver mischen, unterheben und zu einem recht flüssigen Teig verarbeiten.

5. Für die Marzipanmasse das Marzipan mit den restlichen 50 ml Kaffee glattrühren.

6. Eine etwa 25cm x 20cm Backform gut fetten. Zwei bis drei Esslöffel des Teigs in einer dünnen Schicht in der Form verteilen. Unter dem heißen Grill ca 3 bis 4 Minuten goldbraun backen; dabei gut beobachten, da die Hitzeentwicklung in jedem Ofen anders ist!

7. Einen Esslöffel der Marzipanmasse auf der gebackenen Teigplatte verteilen. Wieder 2 bis 3 Esslöffel Teig dünn darauf verteilen und backen. Mit dem Rest des Teiges und der Marzipanmasse ebenso verfahren, bis beides aufgebraucht ist.

8. Aus der Form stürzen und auskühlen lassen. In ca 30 gleich große Ecken schneiden.

9. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Ecken einzeln in die Schokolade tauchen und nach Belieben mit Eiskaffeepulver bestreuen.




Samstag, 22. Oktober 2016

Hazelnut Cheesecake

Ich liebe den Herbst und freue mich jedes Jahr darauf, die Produkte aus meinem Garten zu verarbeiten. Leider scheinen die Eichhörnchen in unserem Garten übereifrig zu sein und ich bekomme jedes Jahr nur etwa eine Hand voll Hasel- und Walnüssen ab. Für diesen leckeren Haselnuss-Käsekuchen reicht es aber gerade so.

Ich empfehle auf jeden Fall, ganze Haselnüsse zu verwenden, selbst zu rösten und zu mahlen. Der Geschmack ist umwerfend und den Aufwand auf jedem Fall wert!





Für eine 20 cm Springform benötigt man:


  • ca. 15 Butterkekse
  • 3 EL geschmolzene Butter
  • 500g Sahnequark 
  • 150g Zucker
  • 1 EL Kakaopulver
  • 3 Eier
  • 1/2 Tasse Haselnüsse plus einige zum Dekorieren
  • 70g dunkle Schokolade
  • 1 EL Butter







1. Ofen auf 160°C vorheizen.

2. Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, Ränder mit etwas Butter einfetten. Für den Boden die Butterkekse zerkrümeln, mit geschmolzener Butter vermengen und in die Springform pressen.

3. Die Nüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten. Abkühlen lassen und fein mahlen.

4. Für die Creme den Sahnequark und Zucker aufschlagen. Unter Rühren ein Ei nach dem anderen hinzufügen. Kakaopulver und gemahlene Haselnüsse hinzufügen und vermengen.

5. Eine mit Wasser gefüllte ofenfeste Schale auf den Boden des Ofens stellen. 
Die Creme auf den Krümelboden gießen und bei 160°C ca. 30 Minuten backen. Den Ofen abschalten und den Käsekuchen darin weitere 15 Minuten ruhen lassen. Der Kuchen wird sich noch etwas flüssig anfühlen, aber das ist genau richtig so.

6. Aus dem Ofen nehmen und noch in der Springform mit einer großen Schüssel überdecken, so dass der Kuchen beim Abkühlen nicht austrocknet und krümelig wird.

7. Um den Kuchen zu dekorieren, die Schokolade mit 1 EL Butter schmelzen (in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad) und den ausgekühlten Kuchen damit übergießen.
Nach Belieben mit karamellisierten Haselnüssen dekorieren; schmeckt aber auch ohne himmlisch!




Samstag, 5. März 2016

Dattelbällchen

Im Moment versuche ich (mal wieder...), mich gesünder zu ernähren. Das Problem ist nur, dass ich unglaublich auf ungesunden Süßkram stehe und es überhaupt keine Option ist, darauf zu verzichten.

Also musste ein Kompromiss her und das Ergebnis langer Versuche sind diese Dattelbällchen. Sie schmecken durch das Kakaopulver sehr schokoladig, sind durch Datteln natürlich gesüßt und Nüsse geben zusätzlich Energie.

Sie sind vegan, roh, ohne Zucker- und Fettzusatz und glutenfrei. Klingt als könnte das nicht lecker sein; täuscht aber gewaltig ;)



Für etwa 20 Bällchen benötigt man:

  • 150g gemischte Nüsse (Ich verwende gerne Mandeln, Cashews und Erdnüsse)
  • 100g weiche Datteln
  • 10g gepuffter Quinoa
  • 1 EL Kakaopulver 
  • 1/4 TL Zimtpulver
  • 1 Clementine (Saft)

1. Die Nüsse in der Küchenmaschine zu sehr grobem Mehl zerkleinern. In einen flachen Teller geben.

2. Die Datteln zusammen mit dem Clementinensaft in der Küchenmaschine zu einem zähen Püree verarbeiten. Kakaopulver, Zimtpulver, Quinoa und 2/3 der grob gemahlenen Nüsse hinzufügen und nochmals kurz mixen.

3. Jeweils etwa einen Esslöffel der Masse zwischen mit Wasser angefeuchteten Händen zu einem Bällchen rollen und in dem verbliebenen Drittel der Nüsse wälzen.

Am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Montag, 29. Februar 2016

Zimtkuchen

Dieser Kuchen verbindet das Beste einer Zimtschnecke und eines einfachen Rührkuchens: er schmeckt herrlich nach Zimtschnecke, ist aber viel schneller zubereitet.

Ich habe für meinen Zweipersonenhaushalt eine extra kleine Kranz- bzw Gugelhupfform. Wenn man eine reguläre Form verwendet, so ist das Rezept zu verdoppeln!




Für den Kuchen benötigt man:
  • 120g Butter, Raumtemperatur
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 100g Vanillejoghurt (oder Naturjoghurt)
  • 1/4 TL Vanilleextrakt
  • 50ml Milch
  • 200g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz


Für die "Füllung" benötigt man:
  • 150g Zucker
  • 1-2 EL Zimtpulver

Für die Glasur benötigt man:
  • 80 g Puderzucker
  • 1 EL Milch
  • 1/2 TL Zimtpulver





1. Den Ofen auf 170°C vorheizen. Eine Kranz- oder Gugelhupfform fetten und mit Mehl bestäuben.

2. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier, Vanillejoghurt, Vanilleextrakt und Milch hinzufügen und alles gut vermengen.

3. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen und unter die restlichen Zutaten heben; ordentlich verrühren.

4. Etwa ein Drittel des Teiges in die vorbereitete Backform füllen. Zimt und Zucker mischen und die Hälfte auf den Teig in der Form geben. Ein weiteres Drittel des Teiges in die Form geben, wiederum mit dem Zimtzucker bestreuen und mit dem Rest des Teiges bedecken. Mit dem Stiel eines Löffels in kreisenden Bewegungen die verschiedenen Schichten leicht durchmischen; wie bei einem Marmorkuchen.

5. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca 35 Minuten backen. Auskühlen lassen und stürzen.

6. Für die Glasur alle Zutaten glatt verrühren und über dem ausgekühlten Kuchen verteilen.



Sonntag, 21. Februar 2016

Joghurt-Waffeln

Momentan bekommt man an manchen Tagen schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling und diese leckeren Joghurt-Waffeln zum Frühstück machen einen solchen Tag perfekt. Auch für kurzentschlossene Kaffeekränzchen ist dies ein tolles Rezept, da man (also zumindest ich) immer alle Zutaten auf Vorrat hat und auch die Zubereitung im Handumdrehen geht. Durch den Naturjoghurt schmecken die Waffeln erfrischend säuerlich und haben eine sehr weiche, saftige Konsistenz. Sehr lecker zusammen mit frischem Obst, Zimtzucker und einer Tasse Tee!




Zutaten für etwa 10 Waffeln:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 Tassen Naturjoghurt
  • 1/4 Tasse Milch
  • 1/4 Tasse Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Öl zum Einfetten des Waffeleisens

1. Das Waffeleisen anschalten und aufwärmen lassen.

2. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz verrühren.

3. In einer zweiten Schüssel oder einem Krug die Eier mit dem Joghurt, der Milch, dem Sonnenblumenöl und dem Vanilleextrakt verrühren.

4. Die Joghurtmischung zur Mehlmischung geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten, relativ flüssigen Teig verrühren.

5. Die Platten des Waffeleisens mit Öl bestreichen und eine ausreichende Menge des Teigs (etwa 2-3 Esslöffel; variiert je nach Waffeleisen) in die Mitte geben. Das Waffeleisen schließen und fertig backen, etwa 4-5 Minuten lang.

Freitag, 11. Dezember 2015

Apfel-Mohn-Stollen


Diesen Stollen backe ich ausnahmslos jedes Jahr zu Weihnachten, da ich kein großer Fan des klassischen Stollens mit Unmengen an Rosinen und Orangeat und Zitronat bin. Leider weiß ich nicht mehr, woher ich dieses Rezept habe, aber ich habe es über die Jahre ein wenig abgewandelt und nun das für mich perfekte Rezept gefunden. Und bisher war noch jeder von diesem saftigen Stollen begeistert!




Für 1 Stollen benötigt man...

... für den Teig:
  • 180 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 200 g Butter
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 500 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • je 1 EL Vanille- und Orangenzucker
  • eine Prise Salz
... für die Füllung:
  • 1 säuerlichen Apfel
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Birnenbrand oder Calvados
  • 200g Marzipan
  • 250g Mohn-Backmischung
  • 50g gehackte Mandeln
... für die Fertigstellung:
  • 100g Butter
  • 50g Puderzucker

1. Für den Teig die Milch in einem Topf leicht erhitzen und die Butter darin schmelzen lassen. Etwas abkühlen lassen, die Eigelbe hinzufügen und verrühren.

2. In einer großen Schüssel das Mehl, Zucker, Vanille- und Orangenzucker, Salz und Trockenhefe verrühren. Die warme Milchmischung hinzufügen und alles gut verrühren. Anschließend ordentlich kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

3. In der Zwischenzeit den Apfel schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit dem Birnenbrand oder Calvados über die Äpfel geben und vermengen; etwa eine halbe Stunde darin einlegen.

4. Die Arbeitsfläche mit etwas Puderzucker bestäuben, das Marzipan kurz geschmeidig kneten und anschließend auf etwa 45x35 cm ausrollen.

5. Den Hefeteig nochmals ordentlich durchkneten und auf leicht bemehlter Arbeitsfläche auf etwa die gleiche Größe ausrollen. Mit der Marzipanplatte belegen und diese anschließend mit der Mohnmischung bestreichen. Apfelwürfel ohne Flüssigkeit darauf verteilen und mit gehackten Mandeln bestreuen.

6. Von der kurzen Seite her bis zur Mitte einschlagen. Von der gegenüberliegenden Seite her zu einem Viertel einschlagen und diesen Teil anschließend nochmals umschlagen und auf der Mitte der ersten Hälfte platzieren. Eventuell den "Rücken" des Stollen nochmals mit den Handkanten nachformen und herausarbeiten. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

7. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 50 Minuten lang backen. Aus dem Ofen nehmen und ein wenig abkühlen lassen. So lange der Stollen noch warm ist, in zwei Durchgängen mit 100g flüssiger Butter bestreichen und reichlich mit Puderzucker bestäuben.

Montag, 7. Dezember 2015

Mini Christmas Puddings


Als ich zu Schulzeiten im Englischunterricht zum ersten Mal von Christmas Pudding gehört habe, war ich ziemlich erstaunt, dass die Briten etwas so scheußliches zu Weihnachten essen: Rindertalg mit langweiligen Trockenfrüchten. Außerdem ist der Name so verwirrend, da es sich ja eigentlich um einen Früchtekuchen handelt... Jahre später esse ich nun aber endlich auch getrocknete Früchte (um Rindertalg werde ich immer einen Bogen machen!) und habe mich an einem eigenen Rezept für Christmas Pudding versucht.

Mein Rezept ist nicht wirklich sehr traditionell. Die Aussicht auf Rindertalg in einem Dessert finde ich nicht besonders appetitlich, weshalb ich viel lieber Butter verwende. Außerdem füge ich gerne noch etwas Kakaopulver hinzu. Auch wenn all das eher "ketzerisch" für Briten sein mag, so wird der Pudding dennoch ganz traditionell gedämpft bzw. im Wasserbad zubereitet.





Für 12-14 Mini Christmas Puddings benötigt man:
  • 130 g Butter
  • 130 g brauner Zucker
  • 130 g Datteln
  • 130 g Rosinen
  • 250 g getrocknete Aprikosen
  • 250 g getrocknete Cranberries
  • 200 ml Apfelsaft
  • 20 ml brauner Rum
  • 2 Eier
  • 130 g Mehl
  • 1 El Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Lebkuchengewürz

1. Datteln, Rosinen, Aprikosen und Cranberries hacken. 2 Stunden lang in Apfelsaft und Rum einlegen, bis die Früchte die Flüssigkeit beinahe aufgesaugt haben. 

2. Die Butter schmelzen und den Zucker bei niedriger Hitze unter Rühren darin auflösen. Die eingelegten Früchte samt verbliebener Flüssigkeit hinzufügen und erhitzen bis die Flüssigkeit völlig aufgenommen ist.

3. In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Lebkuchengewürz und dem Kakao vermischen. Die Fruchtmischung hinzufügen und gut verrühren.

4. Die Eier zum Teig geben und alles gut vermengen.

5. Den Ofen auf 170°C vorheizen. Eine Fettpfanne in die untere Schiene geben und mit kochendem Wasser befüllen. 

6. Muffinförmchen mit etwas Butter fetten und mit etwas Mehl bestäuben. Bis zum Rand mit Teig befüllen. Ein großes Stück Alufolie mit 1 EL Butter bestreichen und mit dieser Seite nach unten auf das Muffinblech legen und möglichst dicht verpacken.

7. Das Muffinblech ins Wasserbad geben und bei 170°C etwa 40 Minuten lang backen. Etwas abkühlen lassen, aus den Förmchen nehmen und idealerweise warm servieren.


Montag, 23. November 2015

Vegane Lebkuchen

Ich habe mal etwas mit meinem Lebkuchenrezept experimentiert, um es vegan zu machen. Und ich muss sagen, dass ich wirklich sehr vom Ergebnis angetan bin. Die Lebkuchen sind wunderbar saftig geworden und durch das Ersetzen des Eis durch Marzipan und Feigenmarmelade, anstatt Apfelmus oder gar Eiersatz, hat sich der Geschmack nicht verändert und ist immer noch herrlich lebkuchig.

Dieses Mal habe ich auf einen Schokoguss verzichtet, damit die weihnachtlichen Aromen mehr im Mittelpunkt stehen. In einer Metalldose, evtl. mit einer Apfelspalte darin, halten die Lebkuchen trotzdem lange frisch.


Für ca. 15 vegane Lebkuchen (Durchmesser 7cm) benötigt man:

  • 200g Marzipan
  • 2 EL Wasser
  • 2 gehäufte EL Feigenmarmelade
  • 200g Zucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 50g Orangeat
  • 50g Zitronat
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Kakao
  • 1 TL Backpulver

außerdem:
  • etwa 15 Backoblaten (70mm)


1. Den Ofen auf 160°C vorheizen.

2. Das Marzipan mit dem Wasser, dem Zucker und der Feigenmarmelade ordentlich glatt rühren, idealerweise mit einem Handrührgerät oder Küchenmaschine.

3. Das Orangeat und Zitronat sehr fein hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten zur Marzipan-Mischung hinzufügen. Mit einem Kochlöffel oder Teigschaber vorsichtig unterheben bis eine schwere, gleichmäßige Masse entsteht.

4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Backoblaten gleichmäßig darauf verteilen.

5. Ein Glas mit warmem Wasser bereitstellen. Einen Eiskugelportionierer in das warme Wasser tauchen und damit eine Portion Teig von der Größe einer kleinen Eiskugel abstechen und auf eine Backoblate geben. Weiter so verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Für eine gleichmäßigere Oberfläche die Lebkuchenrohlinge eventuell mit feuchten Händen etwas flach drücken und glätten. Dabei sollte ringsum noch etwa 3mm der Backoblate hervorschauen, da der Teig etwas aufgehen wird.

6. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.


Sonntag, 15. November 2015

Elisen-Lebkuchen

Der erste Advent naht und somit wird es auch Zeit, die Weihnachtsbäckerei zu starten. Was natürlich auf keinem weihnachtlichen Plätzchenteller fehlen darf, sind Elisen-Lebkuchen und dadurch, dass in ihnen kein Mehl enthalten ist, bleiben sie auch über Wochen hinweg saftig und trocknen nicht aus. Der perfekte Beginn für die Weihnachtsbäckerei also.

Dieses Rezept habe ich von einer lieben Kollegin erhalten, die diese Lebkuchen schon seit Jahren bäckt. Industriell produzierte Lebkuchen können mit hausgemachten nicht im geringen mithalten, da sie nicht annähernd so viele Nüsse, dafür aber Mehl enthalten, was sie häufig trocken und fade sein lässt.

Je nach Vorliebe kann man die Lebkuchen mit dunkler oder heller Schokolade überziehen, mit Zuckerguss verschönern oder einfach pur lassen. Luftdicht in einer Dose aufbewahrt halten sie sehr lange frisch.




Für 25-20 Elisenlebkuchen (Durchmesser 7cm) benötigt man:

  • 4 Eier
  • 250g Zucker
  • 300g gemahlene Mandeln
  • 300g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Orangeat
  • 100g Zitronat
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 4 TL Rum
außerdem:
  • etwa 30 Backoblaten (70mm)
  • 400g Kuvertüre (hell oder dunkel je nach Geschmack)

1. Den Ofen auf 170°C vorheizen.

2. Die Eier und den Zucker in einer großen Schüssel so lange aufschlagen, bis die Masse deutlich heller und schaumig ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

3. Das Orangeat und Zitronat sehr fein hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen. Mit einem Kochlöffel oder Teigschaber vorsichtig unterheben bis eine schwere, gleichmäßige Masse entsteht.

4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Backoblaten gleichmäßig darauf verteilen.

5. Ein Glas mit warmem Wasser bereitstellen. Einen Eiskugelportionierer in das warme Wasser tauchen und damit eine Portion Teig von der Größe einer kleinen Eiskugel abstechen und auf eine Backoblate geben. Weiter so verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Für eine gleichmäßigere Oberfläche die Lebkuchenrohlinge eventuell mit feuchten Händen etwas flach drücken und glätten. Dabei sollte ringsum noch etwa 3mm der Backoblate hervorschauen, da der Teig etwas aufgehen wird.

6. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.

7. Die Schokolade über einem warmen Wasserbad schmelzen und Lebkuchen damit bestreichen. Trocknen lassen und anschließend luftdicht verpacken.

Montag, 9. November 2015

Earl Grey Tea Cookies

Als bekennende Groß-Britannien-Liebhaberin liebe ich eine gute Tasse Tee, besonders English oder Irish breakfast tea oder aber natürlich auch Earl Grey. Durch fein gemahlenen Earl Grey erhalten diese Cookies eine sehr feine und elegante Note, was wunderbar zu der feinkrümeligen Konsistzenz von Mürbeteigplätzchen passt.

Da wir zuhause nur zwei Personen sind, mache ich meist eine etwas kleinere Menge Cookies, aber die Mengenangaben lassen sich natürlich einfach für größere Mengen anpassen.





Hier noch einige Tipps für die Zubereitung von perfektem, zartem Mürbeteig:

1. Immer Butter verwenden! 
Unter keinen Umständen durch Margarine ersetzen, sonst leidet der Geschmack! Eine mögliche  
vegane Alternative wäre Kokosöl, wodurch der Geschmack des Earl Grey allerdings in den Hintergrund tritt.
2. Kalte Butter verwenden!
Die Butter muss unbedingt direkt aus dem Kühlschrank verwendet werden, da sonst die Konsistenz der Plätzchen eher zäh, statt krümelig wird.
3. Den Teig nur minimal bearbeiten!
Unter keinen Umständen den Teig ausgiebig kneten, da sonst nicht die gewünschte krümelige Konsistenz erreicht werden kann. Am Besten nur so lange in der Küchenmaschine/Mixer verarbeiten, bis feine Krümel entstehen. Bei der Verarbeitung von Hand am besten nur mit (kühlen) Händen die Zutaten zwischen den Fingerspitzen verreiben bzw. eine Gabel zum Vermengen verwenden.
4. Den Teig vor der Verarbeitung kühlen!
Damit der Teig bei der weiteren Verarbeitung nicht zu klebrig wird, muss er gut gekühlt werden, wodurch er sich auch mehrmals ausrollen und wieder ausstechen lässt.
5. Bei relativ niedrigen Temperaturen backen!
Ich backe Mürbeteigplätzchen gerne bei nur 150°C, dafür unter Umständen ein paar Minuten länger, da ich sie gerne möglichst blass und gleichmäßig ohne dunkle Ränder habe.


Für etwa 35 Plätzchen (2cm Durchmesser) benötigt man:

  • 30g (1/4 Tasse) Zucker
  • 2 EL loser Earl Grey Tee
  • 130g  (1 Tasse) Mehl
  • 130g (1/2 Tasse) kalte Butter

1. Den Zucker und den losen Tee in den Mixer/Küchenmaschine geben und zu recht feinem Pulver mahlen.

2. Das Mehl sieben und hinzufügen, einmal kurz mixen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln zu der Mehlmischung hinzufügen und in mehreren kurzen Läufen von der Küchenmaschine/Mixer vermischen lassen. Die Mischung sollte aussehen wie feuchter Sand, mit dem man eine Sandburg bauen könnte ;-)

3. Die krümelige Masse auf ein Stück Klarsichtfolie kippen, zu einem Ball formen, mit den Handflächen flach klopfen und in Klarsichtfolie einwickeln. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

4. Den Ofen auf 150°C vorheizen.

5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer leicht bemehlten Unterlage etwa 5 mm dick ausrollen und mit jeweils gewünschtem Ausstecher Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 150°C etwa 10-15 Minuten lang backen. Auskühlen lassen. 



Und natürlich sehen die Cookies auch in anderen Formen sehr hübsch aus und geben ein schönes kleines Gastgeschenk ab.


Sonntag, 1. November 2015

Kastanienkuchen


Ich warte schon seit einiger Zeit sehnsüchtig darauf, dass es endlich November wird, da ich der Meinung bin, dass dann endlich die Weihnachtsbäckerei beginnen kann. Für manche mag das etwas verfrüht sein, aber ich kann einfach nicht anders. 

Dieser Kastanienkuchen sieht mit kleinen Rosmarinzweigen als Tannenbäumen und einer dicken Schicht Puderzucker sehr weihnachtlich aus und die durch das Kastanienmehl aufgerissenen Stellen lassen die Winterlandschaft noch etwas realistischer aussehen.


Durch das leckere, nussige Kastanienmehl ist der Kuchen gluten-frei und somit auch für Allergiker geeignet und er ist sehr schnell und einfach hergestellt. Perfekt für spontane Kaffeerunden!




  • 6 Eier
  • 250g Zucker
  • 100g geschmolzene Butter
  • 250g Kastanienmehl
  • 1 EL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1-2 EL Rum
  • 1 Clementine
  • für die Dekoration einige Zweige Rosmarin und 3 EL Puderzucker

1. Die Eier zusammen mit dem Zucker sehr schaumig schlagen, mindestens 5 Minuten lang. Die geschmolzene Butter hinzufügen und nochmals kräftig aufschlagen.

2. Das Kastanienmehl mit dem Backpulver und Kakaopulver vermischen und auf die Eiermischung sieben. Vorsichtig unterheben.

3. Den Rum und den Saft einer Clementine hinzufügen und nochmals unterrühren.

4. Eine Springform (26 cm) fetten und den Teig hineingeben. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C etwa 40 Minuten lang backen. Einige Minuten auskühlen lassen, aus der Form herausnehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

5. Nach Belieben mit einigen Zweigen Rosmarin dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Kürbis-Madeleines

Ich weiß nicht, woran es liegt, dass man in Deutschland Kürbis nur für herzhafte Gerichte verwendet. Kürbis macht sich hervorragend in süßem Gebäck und sogar in Marmelade. Für mich ist der Herbst untrennbar mit dem süßen Geschmack von Kürbis und Gewürzen wie Zimt, Nelke und Muskat verbunden. Dementsprechend besteht mein perfekter Herbsttag auch aus einem Stück leckeren Gebäcks, einer Tasse heißen Tees und einem guten Buch, eingehüllt in eine kuschelige Decke; dann kann es draußen stürmen und regnen wie es will. Herrlich!

Diese Kürbis-Madeleines werden durch das Kürbispüree unglaublich fluffig und dabei kein bisschen trocken und dabei sind sie im Handumdrehen hergestellt. Ich verwende sehr gerne französische Madeleine-Förmchen, da man so schöne kleine Küchlein bekommt. Sollte man keine Madeleine-Form haben, kann man ebenso gut eine Muffin-Form verwenden und dementsprechend etwa 20 Minuten backen.



Für das Kürbispüree wasche ich einen Hokkaido-Kürbis, entferne das Innere, schneide ihn in Streifen und gebe ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei 160°C im Ofen weich backen, etwa 30 Minuten. Abkühlen lassen und anschließend pürieren. Ich bereite gerne eine größere Menge Kürbispüree zu und friere dann jeweils eine Tasse davon in einem Gefrierbeutel ein, so dass ich bei Bedarf die richtige Menge griffbereit habe.



Zutaten für etwa 30 Madeleines


  • 1 Tasse Kürbispüree
  • 3 Eier
  • 3/4 Tasse brauner Zucker
  • 3/4 Tasse weißer Zucker
  • 1/2 Tasse flüssige Butter plus 1 EL
  • Prise Salz
  • 1 EL gemahlener Zimt
  • je eine Messerspitze gemahlenes Ingwerpulver, Muskat und Piment
  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • evtl. 3 EL Zucker mit einem 1 TL Zimt vermischt zum Wenden

1. Den Backofen auf 160°C vorheizen.

2. Das Kürbispüree mit den Eiern, den beiden Zuckerarten, einer halben Tasse flüssiger Butter, dem Salz und den Gewürzen in einer großen Rührschüssel gut verrühren.

3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und auf die Kürbismischung sieben. Vorsichtig unterheben und gründlich verrühren, bis ein klümpchenfreier, zähflüssiger Teig entsteht.

4. Den restlichen Esslöffel flüssiger Butter zum Fetten der Madeleine-Förmchen verwenden. Jeweils einen Esslöffel des Teigs in eine Vertiefung der Form geben; die Form sollte höchstens zu 3/4 gefüllt sein, da der Teig gut aufgeht.

5. Im vorgeheizten Backofen etwa 13-15 Minuten backen, bis sich ein schöner Hügel auf der "Rückseite" bildet und auf Druck mit dem Daumen hin wieder "zurückspringt".

6. Die Madeleines noch warm aus der Form entnehmen und nach Belieben in Zimtzucker wenden.

Freitag, 19. Juni 2015

Riesen-Blaubeer-Zimt-Schnecke

Ich weiß, ich weiß - seit meinem letzten Rezept ist eine Ewigkeit vergangen - offenbar bin ich eine ganz miese Bloggerin; aber nur, weil ich so eine tolle Lehrerin bin ;)

Wie auch immer, heute gibt es mein leckeres Rezept für eine Blaubeer-Zimt-Schnecke. Es handelt sich quasi um eine riesige Zimtschnecke mit leckeren Blaubeeren, welche das Gebäck sehr saftig und wirklich erfrischend macht.



Für eine 25 cm Schnecke benötigt man:
  • 3 Tassen Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe 
  • 1/4 Tasse Zucker
  • 1/4 Tasse geschmolzene Butter
  • 1/2 Tasse warmes Wasser
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt 

Für die Füllung benötigt man:
  • 1/4 Tasse weiche Butter
  • 1/4 Tasse brauner Zucker
  • 1/4 Tasse weißer Zucker
  • 1 Tasse Blaubeeren
  • etwas gemahlener Zimt

1. Für den Teig das Mehl, Salz, Hefe und Zucker in einer großen Schüssel verrühren. 

2. Die geschmolzene Butter, das Wasser, Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und für etwa 10 Minuten kräftig kneten bis ein geschmeidiger, aber elastischer Teig entsteht. Den Teig für etwa 45-60 Minuten gehen lassen, damit er seine Größe etwa verdoppeln kann. (Mein Tipp für einen immer gelingenden Hefeteig: Ich heize den Ofen auf 50°C vor, schalte ihn wieder aus, gebe den Teig als Kugel geformt in eine Schüssel, bedecke sie mit einem feuchten Küchenhandtuch und lasse den Teig so im Ofen gehen) 

3. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Unterfläche in ein Rechteck von etwa 20 cm x 50 cm ausrollen. Mit der weichen Butter bestreichen, mit den beiden Zuckerarten bestreuen, die Blaubeeren gleichmäßig darauf verteilen und alles je nach Geschmack mit einer Prise Zimt bestreuen.

4. Den Teig von der langen Seite her eng zu einer langen Wurst aufrollen. Anschließend die Wurst zu einer engen Schnecke zusammenrollen. 

5. Den Ofen auf  160°C vorheizen. Eine runde Backform ordentlich abfetten und die Schnecke in die Form geben. Nochmals 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

6. Wer mag, kann die Schnecke noch mit Milch oder Ei bepinseln. Bei 160°C etwa 25 - 30 Minuten backen, bis die Schnecke schön gold-braun ist.


Dienstag, 17. Juni 2014

Macarons - Himbeer und Pistazie

Nach einer viel zu langen Pause bin ich endlich wieder zurück! Leider ließen sich meine Back- und Blogging-Leidenschaft nur schwer mit meinem Beruf vereinen und ich musste mich auf meine Ausbildung konzentrieren. Aber nun bin ich endlich richtige Lehrerin und das Leben hat mich wieder. Um das gebührend zu feiern habe ich mich gleich mit einer großen Ladung Macarons belohnt.

Voilà!



Für etwa 14 Himbeer-Macarons (Baisermasse) benötigt man:

  • 50 g geschälte Mandeln
  • 75 g Puderzucker
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Zucker
  • wenige Tropfen rosa Lebensmittelfarbe, je nach Wunsch

Für die Himbeer-Buttercreme benötigt man:
  • 100 g weiche Butter
  • 50 g Himbeeren, TK oder frisch
  • 1 EL Himbeersirup

1. Für die Macarons die Mandeln fein mahlen, den Puderzucker hinzufügen und alles so lange mahlen, bis ein sehr feines Pulver entstanden ist. Backpulver unterrühren.

2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen, den Zucker dabei einrieseln lassen und komplett steif schlagen.
(Tipp: Die Schüssel muss absolut fettfrei sein, damit das Eiweiß steif werden kann. Dazu zuvor evtl, mit einer Zitrone ausreiben.)
Die Mandelmischung vorsichtig mit einem Kochlöffel unterheben, keinesfalls kräftig verrühren! Wenn gewünscht, etwas rote Lebensmittelfarbe unterheben.

3. Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und 28 Kreise von etwa 4 cm Durchmesser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bleck spritzen. Um Luftbläschen vorzubeugen, einige Male damit vorsichtig auf die Arbeitsplatte klopfen.
(Tipp: Für besonders ebenmäßige Macarons kann man die Kreise auf der Rückseite des Backpapiers mit Bleistift aufzeichnen.)
Nun die Macarons etwa eine Stunde ruhen lassen, bis sich eine leichte Haut bildet, damit sie später die typische Form mit dem kleinen "Füßchen" bekommen.

4. Backofen auf 150° Umluft vorheizen und die Macarons auf der mittleren Schiene zwischen 12 und 15 Minuten backen, wobei sie unter keinen Umständen bräunen dürfen. Auskühlen lassen.

5. Für die Buttercreme die weiche Butter cremig aufschlagen. Die Himbeeren pürieren und den Sirup hinzufügen. Den Himbeersirup löffelweise unter die aufgeschlagene Butter heben und eine Stunde kalt stellen. Anschließend die Creme mit einem Spritzbeutel auf ein Macaron aufspritzen und ein zweites darauf legen. Mit den weiteren Hälften ebenso verfahren. Idealerweise 2 Stunden kalt stellen.

Die Pistazien-Macarons lassen sich mit einem leicht abgeänderten Rezept herstellen: 
In der Baisermasse ersetzt man die Hälfte der Mandeln durch fein gemahlenen Pistazien und gibt nach Belieben einige Tropfen grüner statt pinker Lebensmittelfarbe hinzu.
Für die Füllung verwendet man statt der Himbeeren und des Sirups eine Pistazien-Creme aus dem Supermarkt oder wenn möglich Pistazienbutter aus dem Reformhaus oder Bioladen.

Montag, 1. April 2013

Hefezopf

Heute wieder mal ein ganz traditionelles Rezept aus Omas Zeiten: ein klassischer Hefezopf . Ich liebe ja ohnehin alles, was mit Hefeteig zu tun hat, aber diesen Zopf mag ich besonders gerne, da er sehr vielseitig ist. Man kann ihn ganz klassisch pur oder mit Marmelade bestrichen essen, man kann ihn aber auch für einen englischen Bread-and-Butter-Pudding verwenden und er macht sich auch hervorragend als Basis für French Toast bzw. Arme Ritter! Schmeckt nicht nur als Osterzopf zu Ostern ;-)





Für einen mittelgroßen Laib benötigt man:
  • 600g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 75ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 275ml lauwarmes Wasser
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • je 1 EL Orangen- und Zitronenschalenabrieb
  • 1 Eigelb und 1 EL Milch zum Bestreichen
  • evtl Mandelblättchen, Sesam oder Haselnusskrokant zum Bestreuen

1. Das Mehl in eine große Schüssel sieben, Salz und Zucker hinzufügen und vermischen. In einer zweiten Schüssel das Ei mit dem Öl und dem lauwarmen Wasser verquirlen. Trockenhefe und Zitronen- und Orangenschalenabrieb zu den flüssigen Zutaten geben und nochmals vermengen. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten in der großen Schüssel geben und mit den Händen so lange kräftig kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Dabei darauf achten, dass der Teig leicht klebrig sein sollte! Auf keinen Fall noch zusätzlich Mehl hinzufügen bis sich der Teig komplett trocken anfühlt, sonst wird der Zopf nach dem Backen nicht locker und saftig! Die Schüssel  mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten (oder auch über Nacht) gehen lassen.

2. Den Teig kräftig durchkneten und in drei gleich große Kugeln einteilen. Aus jeder Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Wurst von etwa 2 cm Durchmesser ausrollen. Die Enden der drei Stränge übereinander legen und flechten. Die Endstücke etwas unter den Laib schieben, so dass ein ordentliches Ende entsteht. Nochmals mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

3. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Osterzopf darauf platzieren. Das Eigbelb mit dem EL Milch verquirlen und den Osterzopf damit bestreichen. Nach Belieben mit Haselnusskrokant oder ähnlichem bestreuen. Bei 160°C etwa 30 Minuten backen.


Montag, 4. Februar 2013

Nussstriezel

Heute gibt es mal wieder ein ganz klassisches Rezept aus Omas Zeiten: Nussstriezel. Ich liebe diese alten, einfachen Rezepte und finde, dass sie unbedingt erhalten werden sollen. Wer könnte auch 'Nein' zu einem Stück saftigen Hefekuchen mit leckerer Nussfüllung sagen?

Die Nussfüllung kann man ganz nach Belieben dem eigenen Geschmack anpassen: Wenn man es eher grob und kernig mag, verwendet man gehackte Nüsse, wenn man es eher feiner mag, verwendet man gemahlene Nüsse. Auch die Nüsse selbst können beliebig zusammengestellt werden, es sollten aber insgesamt etwa 250 g werden. Ich verwende gerne Haselnüsse, Pistazien, Mandeln und Walnüsse kombiniert. Aber ich kann mir auch sehr gut Varianten mit Macadamias oder Paranüssen vorstellen oder auch einfach nur mit einer Nusssorte.





Mit einer normalen Kastenform erhält man in etwa 20 Stücke.

Für den Hefeteig benötigt man: 
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • eine Prise Salz

Für die Nussfüllung benötigt man:
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 30 g gehackte Pistazien
  • 70 g gehackte Mandeln
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • 125 ml Sahne
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • etwas Zimtpulver
  • etwa 1 EL geriebene Orangenschale

Zusätzlich zum Bestreichen:
  • 1 EL Milch
  • 1 Eigelb


1. Für den Teig das Mehl mit dem Hefepulver und dem Zucker mischen. Die lauwarme Milch, Butter, Ei und Salz hinzufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. So lange kräftig kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Die Schüssel mit einem feucht-warmen Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig etwa doppelt so groß geworden ist.

2. Für die Nussfüllung alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.

3. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Den Teig nach dem Gehen kräftig kneten und auf einer bemehlten Unterlage zu einem Rechteck von etwa 35 x 45 cm ausrollen. Die Nussfüllung gleichmäßig darauf verstreichen. Von der breiten Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer der Länge nach halbieren. Die beiden Stränge umeinanderschlingen, so als würde man sie flechten. In die vorbereitete Kastenform geben und nochmals etwa 15-20 Minuten gehen lassen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Striezel damit bestreichen. Anschließend den Striezel in den vorgeheizten Backofen geben und etwa 35 Minuten backen.

Samstag, 5. Januar 2013

Dominosteine

Ich weiß, ich weiß, Weihnachten ist eigentlich vorbei und damit auch die klassische Zeit für Dominosteine...
Leider musste ich meinen kleinen Blog in lezter Zeit sträflich vernachlässigen, da mich die Arbeit ganz schön auf Trab hält. Daher folgt nun auf vielfachen Wunsch von Freunden mit etwas Verspätung noch mein Rezept für Dominosteine! Sie schmecken auch nach Weihnachten noch toll und sind ein nettes kleines Mitbringsel oder Dankeschön in der gesamten kalten Jahreszeit.

Dominosteine sind nicht schwer zu machen, allerdings benötigt die Herstellung etwas mehr Zeit. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall!





Für etwa 35-40 Stück benötigt man:

Für den Teig
  • 130 g flüssiger Honig
  • 30 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 150 g Mehl
  • 2 gehäufte TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL gemahlene Tonkabohne
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 Ei

Für den Belag
  • 200 g relativ festes Quittengelee
  • 200 g Marzipan
  • Schale einer unbehandelten Orange
  • 1 EL Orangenblütenwasser
  • 1-2 EL Puderzucker
  • 200 g Zartbitterkuvertüre


1. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Ein Bachblech mit Backpapier auslegen. Einen viereckigen Backrahmen von etwa 20x20 cm darauf platzieren.
Für den Teig Honig, Zucker und Butter in einen Topf geben und aufkochen lassen. Etwas abkühlen lassen. Kuvertüre hacken, hinzugeben und unter Rühren schmelzen. Mehl, Backpulver, Gewürze und Salz in eine große Rührschüssel sieben. Die noch warme Honigmasse in die Rührschüssel geben, das Ei hinzufügen und kräftig mit einem Kochlöffel verrühren, bis ein homogener, zäher Teig entsteht. Den Teig in die Backform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen ca 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Der Boden wird sich nach dem Backen ziemlich hart anfühlen; das ist normal. Über Nacht wird der Teig wieder weich und bekommt die perfekte Honigkuchen-Konsistenz.

2. Das Marzipan mit Orangenblütenwasser, Orangenabrieb und Puderzucker glatt verkneten, bis die Masse geschmeidig aber nicht mehr klebrig ist. Auf die Größe der Backform ausrollen und beiseite stellen.
Den Boden nach dem Auskühlen mit dem Quittengelee (evtl. in einem Topf leicht erwärmen, damit es leichter streichbar wird) bestreichen. Das Marzipan auf den Lebkuchenboden geben und etwa 30 Minuten in die Gefriertruhe geben, damit die Schichten ordentlich aneinander haften.

3. Die Dominoplatte in etwa 2x2 cm große Würfel schneiden (Am besten mit einem Brotmesser mit Wellenschliff).
Kuvertüre bei kleiner Hitze über dem Wasserbad schmelzen. Dominosteine einzeln in die geschmolzene Kuvertüre tauchen und zum Abtropfen auf ein Kuchengitter oder ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nach Belieben mit essbarem Goldstaub verzieren.

Sonntag, 11. November 2012

Macadamia-Käsekuchen-Plätzchen

Wie der Ein oder Andere vielleicht weiß, liebe ich Käsekuchen in allen möglichen Varianten. Da so ein ganzer Käsekuchen für einen Zwei-Personen-Haushalt (von dem 50% sehr gesundheitsbewusst sind und sich vorbildlich ernähren) oftmals zu groß und mächtig ist, bietet dieses Rezept die perfekte Alternative: Plätzchen, die mit einer Käsekuchencreme gefüllt sind. Die Idee zu diesen Plätzchen stammt von der fantastischen Martha Stewart, ich habe das Rezept jedoch nach meinen Vorstellungen abgeändert und Macadamianüsse für ein wenig Extra-Crunch hinzugefügt. Zugegebenermaßen sind es nicht die hübschesten Kekse aller Zeiten, aber dafür wahrscheinlich die leckersten ;-)





 Die Menge reicht für etwa 40 Plätzchen.

Für den Plätzchenteig benötigt man:
  • 225 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 50 g gemahlene Macadamianüsse
  • 50 g Zucker
  • eine kleine Prise Salz
  • 1 Eigelb

Für die Käsekuchenfüllung benötigt man:
  • 125 g Frischkäse
  • 50 g Zucker
  • 1/4 TL Vanilleextrakt
  • 1 Eigelb

1. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Für den Plätzchenteig alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und so lange kneten, bis ein fester aber glatter Teig entstanden ist. Etwa 30 Minuten lang kühl stellen.
 
2. Alle Zutaten für die Käsekuchenfüllung miteinander verrühren.
Den Teig zu Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser verarbeiten und auf das Backblech setzen. Mit dem Daumen vorsichtig eine Mulde in die Mitte der Kugeln drücken und sie dabei etwas abflachen. Im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten lang backen. So lange die Plätzchen noch heiß sind, die Mulde bei Bedarf nochmals nachformen; dazu am besten den Stiel eines Holzkochlöffels verwenden, um sich nicht zu verbrennen! Die Käsekuchenmasse gleichmäßig auf die Mulden der Plätzchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen weitere 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.




Mittwoch, 31. Oktober 2012

Pumpkin Cheesecake - Kürbis-Käsekuchen

Leider komme ich inzwischen durch die Arbeit nicht mehr dazu, mich so um meinen Blog zu kümmern, wie ich das eigentlich will. Aber zu Halloween wollte ich es mir nicht nehmen lassen, ein passendes Rezept mit euch zu teilen. Dazu habe ich mir diesen Kürbis-Käsekuchen ausgedacht und ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Farbe ist wunderschön satt orange, er schmeckt herrlich nach den verschiedenen Gewürzen und passt damit hervorragend zur Jahreszeit.








Das Rezept ist auf eine Springform von etwa 18 cm Durchmessern ausgelegt.



Für den Boden benötigt man:
  • 150 g Mehl
  • 20 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 EL kaltes Wasser


Für die Käsekuchenmasse benötigt man:
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis (etwa 300g Fruchtfleisch)
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Muscovado-Zucker oder einfachen braunen Zucker
  • je 1/4 TL Zimtpulver, Nelkenpulver, Kardamom, gemahlene Koriandersamen, Ingwerpulver, gemahlene Tonkabohne
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 Eier


1. Den Kürbis waschen, Kerne und Fasern entfernen, Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Mit etwa einer halben Tasse Wasser in eine Auflaufform geben und bei 170°C im Ofen in etwa 45 Minuten weich garen.

2.  Aus Mehl, Zuckern, Salz, Butter und Wasser einen festen Mürbeteig kneten. Etwa 30 Minuten kalt stellen. Anschließend 3/4 des Teiges auf die Größe der Springform ausrollen. Diese mit Backpapier versehen und den ausgerollten Teig hineingeben und fest andrücken; ein Rand ist nicht notwendig. Um den Boden blind zu backen, mit einem Stück Backpapier bedecken und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren.
Den restlichen Teig ausrollen und mit Ausstechförmchen kleine Kekse herstellen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Den Boden und die Kekse gemeinsam in den vorgeheizten Ofen (evtl. parallel zum Kürbis backen!) geben und bei 170°C ca. 15 Minuten lang backen. Anschließend die Kekse zum Auskühlen aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte aus der Springform entfernen und weitere 10 Minuten backen lassen, bis der Boden leicht Farbe bekommt.

3. Die weich gegarten Kürbisspalten noch warm pürieren. Evtl. durch ein Sieb passieren. Mit Quark, Frischkäse, Zucker, Zitronensaft und Gewürzen verrühren. Nach Belieben noch mit einzelnen Gewürzen nachwürzen. Anschließend die Eier unterrühren.
Die Maße in die Springform auf den vorgebackenen Boden gießen und bei 150°C etwa 45 Minuten lang backen. Gut auskühlen lassen.

4. Die ausgekühlten Kekse nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und den ausgekühlten Kuchen damit dekorieren.

Montag, 17. September 2012

Bourbon-Apfel Muffins mit Walnüssen

Nun ist es also offiziell: der Herbst ist da - zumindest wettertechnisch. Und was würde da besser passen, als eine kleine herbstliche Leckerei mit Äpfeln, Nüssen, ganz vielen Gewürzen und einem kleinen Schuss Whisky gegen die kommende Kälte?






Das Rezept ergibt etwa 16 Muffins.


Man benötigt:

  • 200 g Butter
  • 100 g Muscovado-Zucker (oder einfacher brauner Zucker)
  • 100 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 220 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • jeweils 1/2 TL Nelkenpulver, geriebene Muskatnuss, Ingwerpulver oder geriebener Ingwer, gemahlene Tonkabohne, geriebene Zitronenschale
  • jeweils 2 TL Zimt und Vanillezucker
  • 2 säuerliche Äpfel (z.B. Granny Smith)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Bourbon
  • 50 g Walnüsse plus 16 Walnusshälften zum Dekorieren

1. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auskleiden. (Da die Teigmenge etwa 16 Muffins ergibt, entweder 2 Muffinbleche verwenden, in zwei Schwüngen backen oder einfach noch für 4 zusätzliche Muffins jeweils 2 ineinander gestellte Papierförmchen verwenden.)
Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. In eine kleine Schüssel geben, mit Zitronensaft und Bourbon beträufel und gut vermengen, so dass alle Apfelstückchen benetzt sind.

2. Mit dem Handrührgerät die Butter mit den beiden Zuckerarten aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Die Eier nacheinander hinzufügen und nach jeder Zugabe kräftig verrühren.
Mehl mit Backpulvermischen, in die Schüssel mit der Buttermischung sieben, alle Gewürze hinzufügen und nur so lange verrühren, bis alle Zutaten gerade so vermengt sind. Nun die eingelegten Apfelstückchen mitsamt der Flüssigkeit hinzufügen und mit einem Kochlöffel vorsichtig unterheben. 50 g Walnüsse grob hacken oder zerkrümeln, hinzufügen und ebenfalls unterheben. Gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen. Jeden Muffin mit einer Walnusshälfte dekorieren.
Bei 160°C etwa 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.